Betriebliche Altersvorsorge immer beliebter

Eine Studie der TNS Sofres in Auftrag gegeben von Fidelity Worldwide Investments hat ergeben, dass fast die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer auf die betriebliche Altersvorsorge setzen, wenn es um die Absicherung für’s Alter geht. (mehr dazu hier)

 

Im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn ist das sogar eine sehr geringe Quote. In den Niederlanden sind es 85 Prozent, in Dänemark 75 Prozent und auch unsere britischen Nachbarn nutzen zu 58 Prozent diese Form der Altersvorsorge.

 

Bei vielen Deutschen ist die betriebliche Altersvorsorge immer noch nicht ausreichend bekannt und viele denken, dass ihr Arbeitgeber diese Form der Altersvorsorge gar nicht anbietet. Dabei steht jedem Arbeitnehmer diese Form der Altersvorsorge rechtlich zu. Variabel sind nur die möglichen Zuzahlungen des Arbeitgebers.

 

Besonderer Vorteil der betrieblichen Altersvorsorge ist vor allem der Fakt, dass die Altersvorsorgezahlungen vom Bruttogehalt abgezogen werden (bei der herkömmlichen privaten Altersvorsorge gehen sie vom Nettolohn ab). Dadurch verringern sich vor allem die Steuer- und Sozialabgaben und am Ende bleibt ein wesentlich höherer Nettolohn.

 

Wenn der Arbeitgeber die Altersvorsorgezahlungen übernimmt oder Zuzahlungen leistet können diese steuerlich absetzen. Außerdem ist die betriebliche Altersvorsorge Hartz-4-sicher.