Selbstständige müssen auch vorsorgen – aber wie?

Die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat vorgeschlagen Selbstständige zur Altersvorsorge zu zwingen. Dies ist auf den ersten Blick keine schlechte Sache, da auch Selbstständige ihr Einkommen nach dem Renteneintritt sichern müssen.

 

Das größte Problem einer festen Altersvorsorgezahlung ist für Selbstständige jedoch, dass sie meist über ein sehr unkonstantes Einkommen verfügen und somit die Altersvorsorgezahlung in schwachen Monaten zum Problem werden kann.

 

Hierfür stand den Selbstständigen bisher die Form der Rürup Rente zur Verfügung, welche es erlaubt unterschiedlich hohe Zahlungen zu leisten, ganz nach Wunsch und Möglichkeiten.

 

In Zukunft sollen die Selbstständigen jedoch in die gesetzliche Rentenversicherung gezwungen werden, wenn Sie privat keine Anstrengungen der Altersvorsorge unternehmen. Inwiefern dieser Vorschlag sich tatsächlich durchsetzen kann und welche Freiheiten Selbstständigen am Ende noch bleiben, ist noch nicht klar und bleibt abzuwarten. Besonders für junge Gründer könnte sich diese Form der Pflichtvorsorge jedoch negativ auswirken.