Bei der Rentenversicherung handelt es sich im Grunde genommen um eine Abwandlung der klassischen Lebensversicherung. Diese unterscheidet sich jedoch dahingehend, dass man sich nicht gegen das Risiko eines frühen Todes, sondern gegen das wirtschaftliche Risiko des zu langen Lebens absichert.

 

Das Prinzip der privaten Rentenversicherung unterscheidet sich dabei nicht von dem der gesetzlichen Rentenversicherung. Im Normalfall liegt der Fokus einer solchen Versicherung darin, dem Versicherungsnehmer jeden Monat einen bestimmten Geldbetrag zu überweisen. Mittlerweile besteht aber auch hier die Möglichkeit, zwischen einer einmaligen Auszahlung oder einer monatlichen Auszahlung zu wählen.

 

Die Ertragschancen bewegen sich dabei in der Regel auf einem mittleren Niveau, da die Versicherung die Beiträge meist mit einem geringen Mindestzins verzinsen. Falls man sich jedoch für die Überschussbeteiligung entscheiden sollte, kann die monatliche Rente um bis zu 70% erhöht werden. Dafür steigt aber das Verlustrisiko, welches im Falle einer fondsgebundenen privaten Rentenversicherung abhängig vom Aktienfond ist. Ähnlich ist es mit der Eignung für die Altersvorsorge. Sofern man sich für die klassische Variante entscheiden sollte, ist diese hoch, da man eine garantierte lebenslange Einkommensquelle, sofern man sich zum Rentenbeginn nicht für eine direkte Vollausschüttung entscheidet, hat.

 

Falls man sich aber für eine Fondsgebundene private Rentenversicherung entscheiden sollte, ist diese, aufgrund des Anlagerisikos, nur beschränkt für die Altersvorsorge zu empfehlen. Ein weiterer Nachteil der privaten Rentenversicherung ist der Fakt, dass diese nicht Hartz-sicher ist. Dafür weist sie für Versicherungsnehmer im Alter nur eine geringe Besteuerung auf und ist für diese nicht sozialabgabepflichtig.