Die Riester-Rente stellt eine vom Staat durch Zulagen und Sonderabzugsmöglichkeiten geförderte, privat finanzierte Rentenform dar. Der Begriff steht somit als Synonym für die Teilprivatisierung und als Einstieg in die private Altersvorsorge. Aufgrund der attraktiven Förderung und der vollständigen Beitragsgarantie, gehört die Riester-Rente oftmals zur ersten Wahl für die private Altersvorsorge. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, sind bis Mai 2011 rund 14 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen worden. Nicht umsonst gilt diese mittlerweile als zweite Säule der Alterssicherung.

 

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand. Selbst bei geringen Eigenbeträgen erhalten Riester-Rentner staatliche Zulagen. Diese können, je nach Einkommen und Familienstand, bis zu 200% der Beiträge des Sparers betragen. Um die staatlichen Zulagen zu erhalten, muss der Sparer lediglich einen Antrag stellen, welchen es in der Regel beim Anbieter des Riester -Vertrages gibt. Zusätzlich können pro Vertrag bis zu 2.100€ steuerlich abgesetzt werden und pro Kind besteht eine Kinderzulage von bis zu 300€. Darüber hinaus, erhält man eine garantierte lebenslange Rente, welche zusätzlich vererbbar ist. Durch die staatlichen Zulagen und Steuervorteile sind die Ertragschancen daher relativ hoch. Wichtig für den persönlichen Erfolg des Sparers ist dabei, dass der gewählte Riester-Vertrag zu ihm passt.

 

Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass kein Verlustrisiko existiert. Dem Versicherungsnehmer wird eine Einzahlung zum Rentenbeginn garantiert. Dadurch eignet sich die Riesterrente vor allem für die Altersvorsorge, da somit eine lebenslange Einkommensquelle gesichert wird.